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Bewerbungen Lebenslauf

Achten Sie beim Verfassen der Bewerbung wie auch beim Lebenslauf auf die Details. Prahlen Sie nicht in Ihrem Anschreiben mit Ihrer letzten Führungsposition im Unternehmen XYZ, wenn Sie nicht wirklich eine Führungsposition hatten, sondern man Ihnen einfach nur ab und an die Azubis zur Anleitung unterstellt hat. Verkaufen Sie sich in beiden Schriftstücken als das was Sie sind.

Die Bewerbung und der Lebenslauf sind Dokumente, die Sie selbst verfassen und entwerfen in der Gestaltung, und deswegen dürfen Sie an dieser Stelle ruhig ein wenig kreativ werden. Doch übertreiben Sie nicht mit Farben und Formen. Und sorgen Sie auf beiden Dokumenten für eine einheitliche Optik. Word hat eine sehr schöne Funktion, nämlich die Auto-Formen. Setzen sie ruhig einen kleinen, farblichen Aspekt in die Dokumente, aber achten Sie darauf, dass dieser auf beiden gleich gestaltet ist. Das kann zum Beispiel ein Dreieck sein, das Sie quer über das Dokument ziehen, so dass eine Linie entsteht, die am linken oder rechten Ende spitz ist und am anderen Rand des Dokuments etwas breiter ist. Dieses Dreieck können Sie ruhig mit ein wenig Farbe füllen, aber Vorsicht – nicht zu bunt. Dunkelgrün oder dunkelblau macht sich hier sehr gut. Oder eine andere Farbe, die nicht zu grell ist. Wie sind die Farben des Firmenlogos? Rein zufällig könnten Sie eine dieser Farben verwenden. Dadurch wird dem Personalchef sofort ein Punkt ins Auge fallen, der ihm vor allen Dingen vertraut erscheint – und Sie wirken kreativ und heben sich mit einem solchen grafischen Akzent ein wenig von den anderen Bewerbern ab. Auf dem Bewerbungsschreiben selbst kann dieser Akzent unter dem Briefkopf gesetzt werden. Auf dem Lebenslauf verwenden Sie dann das gleiche Muster und die gleiche Farbe unter den persönlichen Daten, eventuell können Sie dies unter jedem Abschnitt im Lebenslauf wiederholen. Aber betrachten Sie die Dokumente abschließend noch einmal kritisch – sie sollten auf keinen Fall überladen wirken. Geschmackvoll, dezent, aber dennoch auffällig sollte der Eindruck sein.

Der Lebenslauf wird in der Regel noch immer tabellarisch gestaltet und in verschieden Abschnitte eingeteilt: Die persönlichen Daten umfassen Name, Anschrift, Telefonnummer, Mailadresse, Familienstand, Kinder. Es folgt der Abschnitt Ausbildung: Zählen Sie hier Ihre Ausbildung auf mit dem erreichten Abschluss, aber auch Weiterbildungen, die Sie absolviert haben, und erwähnen Sie eventuelle Zertifikate für Weiterbildungen.

Der Punkt „besuchte Schulen“ ist abhängig davon, wie alt Sie sind und wie viel Berufserfahrung Sie haben. Wer sich auf eine Ausbildungsstelle bewirbt, kommt an diesem Punkt nicht vorbei und sollte die Schulen aufführen. Wer bereits seit zwanzig Jahren im Berufsleben steht, kann die besuchten Schulen weglassen. Den Personalchef interessiert es nicht, auf welcher Grundschule Sie waren.

Es folgt der Abschnitt „berufliche Tätigkeiten“. Diese müssen Sie erwähnen, und zwar in der zeitlichen Abfolge. Ob auf- oder absteigend müssen Sie entscheiden. Wenn Sie als Verkäuferin ins Berufsleben eingestiegen sind, am Ende aber in der letzten Stelle Geschäftsführerin in einem mittelständischen Unternehmen waren, ist es vielleicht besser, die letzte Position an die erste Stelle zu setzen und nach unten hin absteigend zu sortieren. So fällt der Werdegang gut ins Auge. Sie müssen davon ausgehen, dass in einer ersten Vorauswahl jedes Dokument erst mal nur überflogen wird. Erst in der engeren Auswahl wird Ihre Mappe, und damit jedes Dokument, gründlich gelesen.