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Im Allgemeinen kann man sagen, dass Angestellte Gehalt bekommen während Arbeiter Lohn für ihre Arbeitszeit erhalten. Angestellte sind hauptsächlich im kaufmännischen Bereich zu finden.
 

Gehaltsrechner

Lohn und Gehalt

Der Unterschied zwischen Lohn und Gehalt ist nämlich nicht jedem bewusst. Und beide Formen der Bezahlung für Arbeitnehmer haben ihre Vor- und Nachteile.

Ein Gehalt in einer festen Höhe beziehen in der Regel kaufmännische Angestellte – Mitarbeiter, die über Zeitarbeitsfirmen im kaufmännischen Bereich eingesetzt sind, erhalten allerdings Lohn. Das Gehalt ist im Arbeitsvertrag festgelegt, und zwar in Verbindung mit einer wöchentlichen Arbeitszeit. Die Zeiten, in denen Arbeitnehmer, die im Büro tätig waren, jedoch um Punkt acht Uhr kommen und um Punkt vier Uhr gehen konnten, sind lange vorbei. Es gilt in den meisten großen Betrieben die Gleitzeit. Das bedeutet, man kann bereits ab sieben Uhr den Betrieb betreten und mit der Arbeit beginnen – und dann theoretisch gegen drei Uhr mittags gehen. Je nachdem, welche Wochenarbeitszeit vereinbart ist. Gerne gesehen wird dieses Verhalten jedoch nicht. Es wird Einsatz erwartet von den Mitarbeitern. Kaum ein Vorgesetzter wird etwas dagegen haben, wenn ein Arbeitnehmer trotz Gleitzeitmodell erst gegen acht zur Arbeit erscheint, aber er wird irgendwann bemerken, wenn dieser Arbeitnehmer immer um Punkt vier Feierabend macht. In vielen Firmen, und speziell in den Unternehmen mit Gleitzeitarbeit, wird immer noch eingestempelt – und wieder ausgestempelt, das heißt, die Arbeitszeit wird über einen Chip erfasst, oder in manchen Betrieben sogar noch über altmodische Stechkarten. Es wird erwartet, dass der Mitarbeiter bei Bedarf auch einmal etwas länger bleibt. So wird in vielen Firmen ein Zeitkonto aufgebaut. Die dadurch angefallenen Überstunden werden allerdings nicht ausbezahlt. Sie werden dem Zeitkonto gutgeschrieben. Diese Überstunden kann der Arbeitnehmer dann nutzen, wenn es private Angelegenheiten zu erledigen gilt, allerdings immer in Absprache mit dem Vorgesetzten. Das bedeutet, ein Gehaltsempfänger erwirtschaftet sich praktisch ein Zeitguthaben, darf aber nicht selbstständig darüber entscheiden und frei über die erworbene Freizeit während der geregelten Arbeitszeit entscheiden. Hinzu kommt, dass eine gewisse Anzahl von einigen wenigen Stunden pro Woche als Engagement gewertet und für eine gewisse Position im Unternehmen auch schweigend erwartet werden.

Lohn hingegen basiert immer auf einem vereinbarten Entgelt, das der Arbeitnehmer pro Arbeitsstunde erhält. Im Arbeitsvertrag ist festgelegt, wie viele Wochenarbeitsstunden zu leisten sind. Meistens gilt eine Arbeitszeit von 40 Stunden bei acht Stunden täglicher Arbeitszeit. Nun hat aber nicht jeder Monat die gleiche Zahl von Arbeitsstunden. Anders als beim Gehalt variiert das Einkommen hier also, denn es errechnet sich über den Stundenlohn nach der geleisteten Arbeitszeit. In Monaten mit vielen Feiertagen beispielsweise kann der Nettolohn von daher durchaus etwas niedriger sein als in Monaten ohne Feiertage. Geleistete Überstunden werden hier in der Regel ausbezahlt. In einigen Unternehmen kann man jedoch auch als Lohnempfänger Überstunden auf einem Zeitkonto sammeln und dann in Absprache mit dem Unternehmen dafür Freizeit nehmen.

Gehaltsempfänger sind meistens Angestellte, während Lohnempfänger in der Regel als Arbeiter gelten.