Berufsrechtsschutz
Leider ist eine solche sehr wichtig, gerade in der heutigen Zeit, in der viele Arbeitnehmer und ihren Job fürchten, und Ungerechtigkeiten am Arbeitsplatz verheerende Folgen für den Einzelnen haben können.
Rechtsschutzversicherungen können grundsätzlich nach dem Bausteinprinzip abgeschlossen werden. Als Versicherungsnehmer muss man von daher abwägen, welche Risiken man im Leben hat und was versichert werden soll. Als Mieter ist es auf jeden Fall wichtig, eine entsprechende Wohngebäude-Rechtsschutzversicherung zu haben, als Hauseigentümer ebenso. Auch für das Privatleben sollte eine Rechtsschutzversicherung vorhanden sein, und diese kann man kombinieren mit einer Berufsrechtschutzversicherung.
Bleiben wir bei der Berufsrechtsschutzversicherung: sicher, wenn der Arbeitnehmer einen Fehler macht, der den Arbeitgeber Geld kostet, vielleicht weil er wegen diesem Fehler einen Kunden verliert oder Schadensersatz leisten muss – dann kann er den Arbeitnehmer nicht dafür haftbar machen. Aber tritt ein solcher Fall ein – und das haben schon viele Arbeitnehmer am eigenen Leib zu spüren bekommen – wird gerne nach einem Kündigungsgrund gesucht. In manchen Betrieben wird gemobbt, bis der Betroffene von alleine die Firma verlässt. Aber das sind nur einige wenige Beispiele für das, was im Berufsleben passieren kann. Wenn man sich alleine die Statistiken anschaut, wie viele Arbeitnehmer jährlich vors Arbeitsgericht ziehen, weil ihre Rechte mit Füßen getreten wurden, weil unrechtmäßige Kündigungen ausgesprochen wurden oder der Arbeitgeber kein Gehalt gezahlt hat, sollte klar werden, dass es jeden treffen kann. Die Zahl der Verfahren steigt jährlich. Mit einer Rechtsschutzversicherung im Rücken kann man jeder Art von Auseinandersetzung mit Arbeitgebern gelassen entgegen sehen.
Die Kosten für die teuren Verfahren übernimmt die Rechtsschutzversicherung. Viele Gesellschaften beschäftigen sogar eigene Fachanwälte, die sich im Schadensfall der Sache des Versicherten annehmen, und das ist gar nicht das Schlechteste, denn ein Anwalt, der direkt von der Gesellschaft beauftragt ist, die zahlen muss, wenn die Auseinandersetzung verloren wird, bemüht sich schon im Interesse der Gesellschaft um einen Sieg in der Sache.
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